Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Co-Managed IT: Ihre IT-Abteilung entlasten, ohne sie zu ersetzen
Ihr Administrator kennt Ihr Unternehmen besser als jeder Dienstleister – aber er ist einer. Urlaub, Krankheit, ein Sicherheitsvorfall und ein Serverprojekt gleichzeitig gehen nicht. Mit Co-Managed IT übernimmt BES die Aufgaben, die Ihre interne IT nicht mehr schafft oder nicht dauerhaft vorhalten will: Monitoring, Patchmanagement, 2nd- und 3rd-Level-Support, Security und Vertretung. Die Führung bleibt bei Ihnen.
Für wen ist Co-Managed IT gedacht?
Für Unternehmen mit 30 bis 250 Arbeitsplätzen, die einen oder wenige eigene IT-Mitarbeitende haben. Typische Situationen, die wir in Mittelfranken sehen:
- Der Ein-Personen-Admin. Alles läuft über eine Person. Fällt sie aus, steht der Support; im Urlaub klingelt das Diensthandy am Strand. Nachfolge oder Vertretung ist nicht in Sicht – der Fachkräftemangel macht die Stelle schwer zu besetzen.
- Zu viel Tagesgeschäft, zu wenig Strategie. Der Admin ist mit Passwörtern, Druckern und Onboarding ausgelastet. Für Cloud-Migration, NIS2 oder Microsoft-365-Härtung bleibt keine Zeit.
- Spezialwissen fehlt punktuell. Firewall-Regelwerk, EDR/XDR-Alarme, Hypervisor-Probleme, Exchange-Migration – Themen, die niemand einmal im Jahr auf Expertenniveau beherrschen kann.
- Nachweise werden verlangt. Versicherer, Kunden oder die NIS2-Prüfung fragen nach Patchstand, Backup-Tests und Dokumentation. Die interne IT hat die Arbeit gemacht, aber keine Zeit, sie zu belegen.
- Wachstum. Zweiter Standort, Zukauf, 40 neue Mitarbeitende – die IT-Abteilung wächst nicht im gleichen Tempo mit.
Nicht geeignet ist Co-Managed IT für Unternehmen ohne interne IT – dort passt unser klassisches Managed-IT-Modell oder der Managed Workplace besser.
Aufgabenteilung: intern, BES, gemeinsam
Co-Managed heißt nicht „wir machen ein bisschen mit“. Es heißt: klar dokumentierte Zuständigkeiten, damit im Störungsfall niemand fragt, wer dran ist. Ein typischer Zuschnitt – den wir im Kick-off an Ihr Unternehmen anpassen:
| Aufgabe | Ihre interne IT | BES | Gemeinsam |
|---|---|---|---|
| 1st-Level-Support, Anwenderfragen | ja – kennt Anwender und Prozesse | Vertretung bei Abwesenheit | – |
| Monitoring von Servern, Netzwerk, Cloud | Einsicht ins Dashboard | Betrieb der Plattform, Alarmbearbeitung rund um die Uhr nach Vereinbarung | – |
| Patchmanagement Server und Clients | Freigabe von Wartungsfenstern | Planung, Rollout, Nachweis | – |
| 2nd- und 3rd-Level-Support | Eskalation mit Ticket | Fehleranalyse und Lösung, Herstellerkontakt | – |
| IT-Sicherheit: Firewall, EDR/XDR, MFA | – | Managed Firewall, Endpoint-Schutz, Alarmbewertung, Schwachstellenmanagement | Regelwerk-Änderungen abstimmen |
| Backup und Disaster Recovery | – | Cloud-Backup in der TERRA Cloud, Restore-Tests, Report | RTO/RPO festlegen |
| IT-Dokumentation (Docusnap) | Pflege fachlicher Angaben | Automatische Inventarisierung, Netzpläne, Berechtigungen | – |
| Projekte (Migration, Cloud, M365) | Fachliche Anforderungen, Anwender | Planung, Umsetzung, Dokumentation | Projektleitung |
| Strategie und Roadmap | Budget, Prioritäten | Quartals-Roadmap-Gespräch, Monatsreport | Entscheidungen |
| Compliance: NIS2, ISO 27001, Versicherer | Ansprechpartner intern | Technische Umsetzung und Nachweise, Beratung mit CMD Datenschutz & Compliance | Audit-Vorbereitung |
Was Ihre IT-Abteilung konkret gewinnt
Urlaubs- und Krankheitsvertretung
Ihr Admin geht in den Urlaub, und der Support läuft weiter – über unsere Hotline, mit Reaktion in unter 2 Stunden. Kein Diensthandy am Strand, kein Stau nach der Rückkehr.
2nd- und 3rd-Level auf Abruf
Über 30 Spezialisten an drei Standorten: Netzwerk, Virtualisierung, Microsoft 365, Security, Telefonie. Ihr Admin eskaliert per Ticket und bekommt eine Lösung, nicht eine Vermutung.
Security-Spezialwissen
EDR/XDR-Alarme bewerten, Firewall-Regeln pflegen, Schwachstellen priorisieren, MFA und Conditional Access härten – Themen, für die sich eine Vollzeitstelle im Mittelstand nicht rechnet.
Werkzeuge inklusive
Monitoring, Patchmanagement, Docusnap-Dokumentation und Ticketsystem stellen wir bereit. Ihre IT nutzt dieselben Werkzeuge wie wir – ohne eigene Lizenz- und Betriebskosten.
Nachweise ohne Mehrarbeit
Monatsreport mit Patchstand, Backup-Status, Tickets und offenen Risiken. Fertig für Geschäftsführung, Versicherer und NIS2-Prüfung.
Zeit für das Eigentliche
Ihr Admin arbeitet an Digitalisierung, Prozessen und Anwendern – nicht an Windows-Updates um 22 Uhr.
Drei Co-Managed-Modelle
| Modell | Backup-Team | Betriebspartner | Security-Partner |
|---|---|---|---|
| Schwerpunkt | Vertretung und Eskalation: 2nd/3rd Level, Urlaubs- und Krankheitsvertretung, Notfallhotline | Betrieb der Plattform: Monitoring, Patch, Backup, Dokumentation, Report; interne IT macht 1st Level und Projekte | Betriebspartner plus Managed Firewall, EDR/XDR, Schwachstellenmanagement, Awareness Training, Compliance-Nachweise |
| Für | Interne IT ist gut aufgestellt, braucht Absicherung | Interne IT will Tagesgeschäft abgeben | NIS2-, Versicherungs- oder Kundenanforderungen |
| Monatspreis je Arbeitsplatz | Festpreis nach der Bestandsaufnahme | Festpreis nach der Bestandsaufnahme | Festpreis nach der Bestandsaufnahme |
Netto zzgl. MwSt., monatlich anpassbar bei wachsender Mitarbeiterzahl. Alle Modelle enthalten Monatsreport und Quartals-Roadmap-Gespräch.
So starten wir die Zusammenarbeit
1. Erstgespräch mit Geschäftsführung und IT-Leitung: Was soll intern bleiben, was abgegeben werden? 2. Bestandsaufnahme vor Ort mit Docusnap – die Dokumentation gehört Ihnen. 3. Zuständigkeitsmatrix wie oben, schriftlich, mit Eskalationswegen und Erreichbarkeiten. 4. Einführung der Werkzeuge: Monitoring-Agenten, Patchmanagement, Ticketsystem mit Zugang für Ihre IT. 5. Betrieb mit Monatsreport, festem Ansprechpartner und Quartalsgespräch. Dauer bis zum Regelbetrieb: in der Regel vier bis acht Wochen.
Häufige Fragen
Macht Co-Managed IT unseren Administrator überflüssig?
Nein – im Gegenteil. Das Modell setzt eine interne IT voraus, die Anwender, Prozesse und Prioritäten kennt. Wir nehmen ihr die Aufgaben ab, die standardisierbar sind oder Spezialwissen brauchen. Viele Administratoren empfinden das als Aufwertung: weniger Nachtschichten, mehr Projektarbeit.
Wer hat im Störungsfall den Hut auf?
Das regelt die Zuständigkeitsmatrix aus dem Kick-off. Typisch: Ihre IT nimmt die Störung auf, eskaliert per Ticket an uns, wir lösen und dokumentieren. Bei Abwesenheit Ihrer IT übernehmen wir den gesamten Weg. Reaktionszeit auf Tickets: unter 2 Stunden.
Bekommt unsere IT Zugriff auf Ihre Werkzeuge?
Ja. Monitoring-Dashboard, Ticketsystem und Docusnap-Dokumentation stehen Ihrer IT mit eigenem Zugang offen. Transparenz ist die Grundlage des Modells – Sie sehen jederzeit, was wir sehen.
Können wir später auf vollständiges Managed IT umsteigen – oder zurück?
Beides. Geht Ihr Admin in Rente, übernehmen wir den vollständigen Betrieb; stellen Sie eine zweite IT-Kraft ein, geben wir Aufgaben zurück. Dokumentation und Zugangsdaten gehören in jedem Fall Ihnen.
Ihr Admin verdient Vertretung, Rückendeckung und Zeit für die wichtigen Themen. Sprechen wir 30 Minuten darüber, welche Aufgaben Sie abgeben wollen.
