Managed Service · Securepoint · Sophos

Managed Firewall: Ihre Firewall, von BES betrieben – Regeln, Updates, VPN und Report inklusive

Eine Firewall ist nur so gut wie ihre Pflege. Wir liefern, konfigurieren und betreiben Ihre Next-Generation-Firewall von Securepoint oder Sophos als Firewall Managed Service – zum festen Monatspreis, mit monatlichem Sicherheitsbericht und dokumentiert für NIS2 und Cyber-Versicherer. Für Unternehmen in Schwabach, Nürnberg, Weißenburg und ganz Mittelfranken.

Warum eine Managed Firewall statt einer gekauften?

Die meisten Firewalls im Mittelstand wurden einmal eingerichtet und seitdem nicht mehr angefasst. Regeln aus dem Jahr 2019, offene Ports für längst abgeschaltete Dienste, Firmware mit bekannten Schwachstellen, ein VPN-Zugang des Kollegen, der vor zwei Jahren ausgeschieden ist. Angreifer suchen genau danach – automatisiert, rund um die Uhr. Bei einer Managed Firewall übernehmen wir die Verantwortung dafür, dass Ihre Firewall aktuell, richtig konfiguriert und überwacht ist. Jeden Tag, nicht nur bei der Installation.

Der Unterschied liegt nicht im Gerät, sondern im Betrieb: Wer die Firewall kauft, kauft ein Stück Hardware. Wer sie als Managed Service bezieht, kauft das Ergebnis – ein gepflegtes Regelwerk, geschlossene Schwachstellen, funktionierendes VPN und einen Nachweis darüber.

Was ist im Firewall Managed Service enthalten?

  • Securepoint-UTM oder Sophos-Firewall passend zur Unternehmensgröße, Hochverfügbarkeit optional
  • Firmware-Updates, Regelwerk-Pflege, IPS/IDS, Web- und Mail-Filter, Geo-Blocking, Application Control
  • VPN für Homeoffice und Standortkopplung (IPSec/SSL) mit Zwei-Faktor-Anmeldung
  • Netzsegmentierung (VLANs) für Server, Clients, Gäste, Telefonie, Produktion
  • Monitoring der Verfügbarkeit, tägliche Konfigurationssicherung, Ersatzgerät bei Defekt
  • Monatlicher Sicherheitsbericht: geblockte Angriffe, Top-Risiken, Empfehlungen
  • Änderungen am Regelwerk über unser Ticketsystem – Reaktionszeit unter 2 Stunden
  • Optional: Securepoint Awareness Training für alle Mitarbeitenden

Wie läuft die Einführung ab?

Vier Schritte, klar getrennt, damit Sie jederzeit wissen, wo wir stehen:

  1. Firewall-Check. Wir prüfen Ihre bestehende Firewall oder Ihren Provider-Router: Regelwerk, Firmware-Stand, offene Ports, VPN-Konfiguration, Segmentierung. Sie erhalten eine kurze Bewertung mit den drei dringendsten Punkten.
  2. Konzept. Auf dieser Basis planen wir Gerät, Netzstruktur, VPN-Anbindungen und das Regelwerk – abgestimmt auf Ihre Standorte, Homeoffice-Arbeitsplätze, Server und eventuell Produktionsanlagen. Sie bekommen das Konzept schriftlich und den Festpreis dazu.
  3. Rollout. Wir bauen die neue Konfiguration vor, testen sie parallel und schalten zu einem abgestimmten Termin um – in der Regel außerhalb der Arbeitszeit, damit der Betrieb nicht steht. Bestehende VPN-Zugänge werden übernommen, alte gelöscht.
  4. Betrieb. Ab jetzt überwachen wir die Firewall, spielen Updates ein, pflegen Regeln auf Anfrage und liefern jeden Monat den Bericht. Im Quartals-Roadmap-Gespräch besprechen wir, was sich bei Ihnen ändert – neue Standorte, neue Anwendungen, neue Anforderungen.

Was steht im Monatsreport?

Der Report ist kein Technik-Protokoll, sondern ein Dokument für Geschäftsführung und IT-Verantwortliche. Er enthält:

  • Anzahl und Art der geblockten Angriffsversuche (IPS-Treffer, Schad-Domains, Geo-Blocking)
  • Verfügbarkeit der Firewall und der VPN-Verbindungen im Monat
  • Eingespielte Firmware- und Signatur-Updates mit Datum
  • Durchgeführte Regelwerksänderungen mit Ticketnummer und Freigabe
  • Auffälligkeiten im Datenverkehr, zum Beispiel Geräte mit ungewöhnlich vielen Verbindungen
  • Top-Risiken und konkrete Empfehlungen für den nächsten Monat

Nachweise für NIS2 und Cyber-Versicherer

Wer unter das NIS2-Umsetzungsgesetz fällt oder eine Cyber-Versicherung abschließen will, muss zeigen, dass die Netzsicherheit nicht dem Zufall überlassen ist. Versicherer fragen im Antrag konkret nach Firewall mit aktiver Pflege, Netzsegmentierung, VPN mit Mehr-Faktor-Anmeldung und regelmäßigen Updates. Fehlt der Nachweis, steigt die Prämie oder der Schutz wird im Schadenfall gekürzt.

Unsere Managed Firewall liefert diese Nachweise als Nebenprodukt des Betriebs: dokumentiertes Regelwerk, Änderungshistorie, Update-Protokolle und die Monatsreports. Das deckt die Punkte „Sicherheit der Netz- und Informationssysteme“ und „Zugriffskontrolle“ aus dem NIS2-Maßnahmenkatalog ab und beantwortet die Fragen im Versicherungsfragebogen. Wie Sie den Rest des Fragebogens vorbereiten, lesen Sie im Cyber-Versicherungs-Check; die Einordnung Ihres Unternehmens unter NIS2 klären wir in der NIS2-Beratung.

Standortkopplung und Homeoffice

Zwei Standorte, ein Lager, Außendienst und Homeoffice – das ist im Mittelstand die Regel, nicht die Ausnahme. Die Firewall ist dabei der Knotenpunkt: Standorte werden per IPSec-Tunnel dauerhaft verbunden, sodass Server, Telefonanlage und Drucker standortübergreifend erreichbar sind, als stünden sie im selben Gebäude. Mitarbeitende im Homeoffice verbinden sich per SSL-VPN mit Zwei-Faktor-Anmeldung; Zugriff gibt es nur auf die Systeme, die sie brauchen, nicht auf das ganze Netz.

Wir richten das so ein, dass eine Cloud-Telefonanlage und Microsoft 365 priorisiert durchgelassen werden, während Gäste-WLAN und Produktionsnetz getrennt bleiben. Fällt ein Internetanschluss aus, kann die Firewall auf eine zweite Leitung oder LTE umschalten.

Sie haben schon eine Firewall? Wir übernehmen sie.

Eine funktionierende Securepoint- oder Sophos-Firewall mit gültigem Herstellersupport muss nicht ersetzt werden. Wir prüfen sie im Firewall-Check, bereinigen das Regelwerk, bringen Firmware und Lizenzen auf Stand und nehmen das Gerät in unser Monitoring und die tägliche Konfigurationssicherung auf. Ab dann gelten dieselben Leistungen wie bei einer neu gelieferten Firewall – nur ohne die Anschaffung. Läuft der Herstellersupport aus, planen wir den Austausch rechtzeitig im Roadmap-Gespräch ein, nicht erst, wenn die Sicherheitsupdates ausbleiben.

Securepoint oder Sophos – was passt zu Ihnen?

Securepoint (Lüneburg) ist unsere Empfehlung für Unternehmen, die Wert auf einen deutschen Hersteller ohne US-Cloud-Zwang legen – mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für 10 bis 250 Arbeitsplätze. Die Securepoint Firewall wird in Deutschland entwickelt, die Verwaltung läuft über ein deutsches Rechenzentrum. Sophos passt, wenn Sie Firewall, Endpoint und XDR aus einer Konsole steuern wollen (Synchronized Security) oder Managed Detection & Response rund um die Uhr brauchen. Wir sind Partner beider Hersteller und betreiben beides.

Firewall kaufen oder als Managed Service beziehen?

KriteriumFirewall gekauft, selbst betriebenManaged Firewall von BES
AnschaffungEinmalig ca. 2.500 € (25 Arbeitsplätze) plus Lizenz jährlichIm Monatspreis enthalten, Austausch nach 3 bis 5 Jahren
Updates & FirmwareWenn jemand daran denktGeplant, getestet, protokolliert
RegelwerkWächst unkontrolliert, niemand räumt aufDokumentiert, Änderungen per Ticket mit Freigabe
ÜberwachungAusfall fällt auf, wenn niemand mehr ins Internet kommtMonitoring rund um die Uhr, Meldung an uns vor Ihnen
Ausfall des GerätsNeues Gerät bestellen, Konfiguration hoffentlich vorhandenErsatzgerät und tägliche Konfigurationssicherung
Nachweis für NIS2 / VersichererMuss selbst zusammengestellt werdenMonatsreport und Änderungshistorie inklusive
KostenSchwankend, Aufwand intern unsichtbarFester Monatspreis ab 189 €

Pakete und Preise

Im Monatspreis sind Hardware, Software, Lizenzen und die laufende Wartung enthalten – Sie kaufen kein Gerät, Sie bekommen einen betreuten Schutz.

PaketManaged Firewall SManaged Firewall MManaged Firewall L
Fürbis 25 Arbeitsplätze, 1 Standortbis 100 Arbeitsplätze, VPN-Standorteüber 100 Arbeitsplätze, Hochverfügbarkeit
Hardwareinklusive, Austausch nach 3 bis 5 Jahreninklusiveinklusive, redundant
Lizenzen und Wartungenthaltenenthaltenenthalten
Monatspreisab 189 €ab 599 €auf Anfrage

Alle Preise netto zzgl. MwSt. Ersteinrichtung und Konfiguration erfolgen nach Aufwand. Bestandsfirewalls (Securepoint/Sophos) übernehmen wir in den Managed-Betrieb. Hardware wird nach 3 bis 5 Jahren getauscht, ohne zusätzliche Anschaffungskosten.

Drei Sätze, die wir oft hören

„Wir hatten noch nie Probleme."

Das mag stimmen – viele Angriffe bleiben lange unbemerkt. Cyberangriffe treffen heute nicht nur große Konzerne, sondern gezielt kleine und mittelständische Unternehmen. Eine Managed Firewall schützt davor, dass aus einem unbemerkten Risiko ein echter Schaden wird.

„Wir haben doch schon einen Router."

Ein normaler Router bietet meist nur grundlegenden Schutz. Eine Managed Firewall geht deutlich weiter: Sie erkennt verdächtige Aktivitäten, blockiert unerlaubte Zugriffe und wird laufend an neue Bedrohungen angepasst.

„Das ist zu aufwendig und teuer."

Genau deshalb gibt es die betreute Komplettlösung. Updates, Überwachung und Reaktion auf Vorfälle übernehmen wir – zum planbaren Monatspreis, ohne eigenen Mehraufwand in Ihrem Tagesgeschäft.

Häufige Fragen

Reicht die Firewall im Router meines Providers nicht?

Nein. Provider-Router filtern nur Ports. Eine Next-Generation-Firewall prüft Inhalte, erkennt Angriffsmuster (IPS), blockt Schad-Domains und trennt Ihre Netze. Versicherer und NIS2 erwarten genau das – und einen Nachweis, dass jemand die Firewall pflegt.

Was passiert, wenn die Firewall ausfällt?

Unser Monitoring meldet den Ausfall sofort, wir haben Ihre Konfiguration vom Vortag und ein Ersatzgerät. Bei Paket L läuft eine zweite Firewall automatisch weiter, ohne dass jemand eingreifen muss.

Kann ich meine bestehende Firewall behalten?

Wenn sie von Securepoint oder Sophos ist und noch Herstellersupport hat: ja. Wir prüfen Regelwerk und Firmware im Firewall-Check und übernehmen sie in den Managed-Betrieb. Andere Hersteller lösen wir im Rahmen des Rollouts ab.

Wie schnell werden Regeländerungen umgesetzt?

Sie melden die Änderung per Ticket oder Anruf beim Support, wir reagieren innerhalb von 2 Stunden. Einfache Freigaben – ein neuer Dienst, ein neuer VPN-Nutzer – setzen wir in der Regel am selben Tag um. Jede Änderung wird protokolliert und erscheint im Monatsreport.

Ist eine Managed Firewall für 15 Arbeitsplätze nicht zu groß?

Nein. Angreifer unterscheiden nicht nach Unternehmensgröße, und die Anforderungen von Versicherern gelten auch für kleine Betriebe. Paket S ist genau für diese Größe ausgelegt – mit denselben Leistungen wie bei größeren Kunden, nur auf kleinerer Hardware.