Online-Bestandsaufnahme · kostenlos · etwa 4 Minuten

Wo steht Ihre IT gerade? Fünfzehn Fragen, und Sie wissen es

Die meisten Unternehmen wissen nicht, ob ihre IT in Ordnung ist – sie wissen nur, dass gerade nichts brennt. Dieser Check fragt die Dinge ab, die im Ernstfall zählen, und sagt Ihnen danach ehrlich, was dringend ist und was warten kann. Sie brauchen dafür keine Fachkenntnisse: „Weiß ich nicht" ist eine gültige Antwort und wird auch so gewertet.

Der Check

Fünf Bereiche, je drei Fragen. Antworten Sie aus dem Bauch heraus – wenn Sie bei einer Frage zögern, ist das oft schon die Antwort.

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Bereich 1

Betreuung und Kosten

Wer kümmert sich, und was kostet es.

Gibt es jemanden, der für Ihre IT zuständig ist?
Wissen Sie, was Ihre IT im Monat kostet?
Gibt es eine aktuelle Dokumentation Ihrer IT – Systeme, Zugänge, Verträge?
Bereich 2

Datensicherung

Der Bereich, bei dem sich im Ernstfall alles entscheidet.

Werden Ihre Daten täglich auch außer Haus gesichert?
Wurde im letzten Jahr geprüft, ob sich die Daten auch wirklich zurückholen lassen?
Gibt es eine Kopie, die niemand ändern oder löschen kann – auch kein Angreifer?
Bereich 3

Sicherheit und Nachweise

Was Angreifer aufhält – und was Versicherer im Antrag fragen.

Melden sich alle Mitarbeitenden mit einem zweiten Faktor an, etwa per App?
Werden Sicherheitsupdates zentral eingespielt und protokolliert?
Wurden Ihre Mitarbeitenden im letzten Jahr zu Phishing und Betrugsanrufen geschult?
Bereich 4

Arbeitsplätze und Microsoft 365

Wo täglich gearbeitet wird – und wo die meisten Lücken entstehen.

Arbeiten Sie mit Microsoft 365?
Werden Postfächer und Dateien aus Microsoft 365 zusätzlich gesichert?
Laufen alle Rechner auf einem System, das noch Sicherheitsupdates bekommt?
Bereich 5

Was ansteht

Damit die Empfehlung zu Ihrem nächsten Jahr passt und nicht zum letzten.

Stellt jemand Anforderungen an Ihre IT – Kunden, Versicherer, NIS2, ISO 27001?
Steht in den nächsten zwölf Monaten ein größerer Wechsel an – Server, Telefonanlage, Umzug?
Wie oft steht die Arbeit bei Ihnen wegen der IT still?
Betreuung: das passt

Zuständigkeit, Kosten und Dokumentation sind geklärt. Das ist seltener, als Sie denken – und die Grundlage dafür, dass alles andere funktioniert.

Betreuung: halb geregelt

Es gibt jemanden, aber keine verlässliche Struktur. Das trägt, solange nichts passiert. Eine feste Betreuung mit planbarem Betrag beendet das Improvisieren – siehe IT-Flatrate.

Betreuung: hier liegt die Wurzel

Ohne feste Zuständigkeit und ohne Dokumentation hängt Ihre IT an einzelnen Personen und deren Gedächtnis. Fällt die Person aus oder geht sie, beginnt die Suche. Das ist der Punkt, an dem wir anfangen würden – siehe IT-Flatrate und IT-Support.

Datensicherung: belastbar

Außer Haus, getestet und unveränderbar – damit erfüllen Sie, was Versicherer verlangen. Halten Sie den Rücksicherungstest jährlich in der Dokumentation fest, dann bleibt es auch nachweisbar.

Datensicherung: Lücke im Ernstfall

Gesichert wird, aber eine der drei entscheidenden Eigenschaften fehlt. Genau daran scheitern Wiederherstellungen: Die Sicherung lief jahrelang, nur zurückholen ließ sie sich nie. Siehe Cloud-Backup & Disaster Recovery.

Datensicherung: das drängt am meisten

Ohne geprüfte Sicherung außer Haus ist jeder Verschlüsselungsangriff und jeder Hardwaredefekt ein Totalverlust. Das lässt sich in wenigen Tagen ändern und kostet weniger als ein einziger Ausfalltag – siehe Cloud-Backup & Disaster Recovery.

Sicherheit: gut aufgestellt

Zweiter Faktor, protokollierte Updates und geschultes Personal – das sind die drei Punkte, nach denen im Schadensfall gefragt wird. Halten Sie die Nachweise beisammen, dann sind Sie auch für NIS2 vorbereitet.

Sicherheit: technisch da, im Nachweis schwach

Vieles läuft, nur lässt es sich nicht belegen. Im Versicherungsfall zählt aber der Nachweis, nicht die Absicht. Siehe Cyber-Versicherungs-Check.

Sicherheit: offene Flanken

Ohne zweiten Faktor genügt ein abgefangenes Kennwort. Ohne Schulung hilft auch die beste Firewall nicht gegen einen Anruf, der klingt wie die Geschäftsführung. Beides ist schnell eingerichtet – siehe Managed Firewall und Awareness-Schulungen.

Arbeitsplätze: aktuell

Systeme im Support, Microsoft 365 gesichert. Behalten Sie den Austauschzyklus im Blick, damit nicht in zwei Jahren alles gleichzeitig fällig wird.

Arbeitsplätze: teilweise veraltet

Einzelne Geräte oder Bereiche hängen hinterher. Das ist beherrschbar, wenn es geplant abgearbeitet wird – siehe Windows-11-Umstieg und Microsoft 365 Backup.

Arbeitsplätze: hier wird es bald teuer

Systeme ohne Sicherheitsupdates und ungesicherte Microsoft-365-Daten sind zwei Risiken, die im Schadensfall regelmäßig zur Leistungsverweigerung führen. Der Preis für verlängerte Windows-10-Updates verdoppelt sich außerdem jedes Jahr – siehe Windows-11-Umstieg.

Vorhaben: ruhiges Fahrwasser

Keine Fristen, keine großen Wechsel, kaum Stillstand. Der gute Zeitpunkt, um die Grundlagen zu ordnen, statt später unter Druck zu handeln.

Vorhaben: etwas kommt auf Sie zu

Anforderungen oder ein Wechsel zeichnen sich ab. Wer das jetzt plant, hat die Wahl; wer wartet, nimmt, was lieferbar ist – siehe IT-Dienstleister wechseln.

Vorhaben: Termindruck

Konkrete Anforderungen, ein anstehender Wechsel und regelmäßiger Stillstand treffen zusammen. Hier lohnt ein geordneter Plan mit Reihenfolge und Budget mehr als jede Einzelmaßnahme – siehe NIS2-Beratung und IT-Notfallplan.

Was mit Ihren Angaben passiert

Solange Sie nur die Fragen beantworten, verlässt nichts Ihren Browser. Die Auswertung wird auf Ihrem Gerät berechnet – wir sehen davon nichts. Erst wenn Sie die ausführliche Fassung anfordern und dabei Firma, Name, Mail und Telefon eintragen, werden Ihre Antworten zusammen mit diesen Angaben an uns übermittelt.

Wir nutzen sie ausschließlich, um Ihnen die Auswertung zuzuschicken und – wenn Sie möchten – darüber zu sprechen. Keine Weitergabe an Dritte, kein Newsletter ohne gesonderte Anmeldung, keine Werbenetzwerke. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit formlos widerrufen; dann löschen wir die Daten.

Warum die Auswertung vor dem Formular steht

Weil es sonst kein Check wäre, sondern ein Formular mit Fragen davor. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie irgendetwas eingeben – und entscheiden danach, ob Sie die ausführliche Fassung wollen. Wir halten nichts davon, eine Einschätzung als Köder zu benutzen.

Wie ehrlich ist so ein Online-Check?

Ehrlich innerhalb seiner Grenzen. Er arbeitet mit Ihren Einschätzungen, nicht mit Messwerten – wenn Sie glauben, das Backup laufe, dann rechnet der Check damit. Genau deshalb ist „Weiß ich nicht" eine eigene Antwortmöglichkeit und wird als Risiko gewertet: Nicht zu wissen, ob die Sicherung funktioniert, ist praktisch dasselbe wie keine Sicherung zu haben.

Für belastbare Zahlen gibt es die Bestandsaufnahme vor Ort. Die erfasst Geräte, Lizenzen, Sicherungen und den Sicherheitsstand automatisiert und ist deshalb kostenpflichtig – dieser Online-Check bleibt kostenfrei.

Häufige Fragen

Muss ich meine Daten eingeben, um das Ergebnis zu sehen?

Nein. Die Auswertung mit Ampel je Bereich und den dringendsten Punkten erscheint sofort nach der letzten Frage, ohne dass Sie etwas eintragen. Die Angaben brauchen wir nur für die ausführliche Fassung per Mail.

Wie lange dauert der Check?

Etwa vier Minuten. Fünfzehn Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten, keine Freitexte, keine Fachbegriffe ohne Erklärung.

Was kostet die Bestandsaufnahme vor Ort?

Sie wird nach Aufwand abgerechnet und hängt von der Größe Ihrer Umgebung ab. Den Rahmen nennen wir vor dem Termin, damit es keine Überraschung gibt. Der Online-Check und das Erstgespräch bleiben kostenfrei.

Bekomme ich danach Werbeanrufe?

Sie bekommen die Auswertung und ein Angebot für ein Gespräch. Wenn Sie darauf nicht reagieren, hören Sie noch einmal von uns – und dann nicht mehr. Wir halten es für schlechten Stil, Interessenten hinterherzutelefonieren.

Wir haben schon einen IT-Dienstleister. Ist der Check trotzdem sinnvoll?

Gerade dann. Sie sehen schwarz auf weiß, wo Sie stehen, und können die Punkte mit Ihrem Dienstleister besprechen. Ein Wechsel ist ausdrücklich nicht der Zweck – oft ist das Ergebnis, dass zwei, drei Dinge fehlen, die niemand auf dem Schirm hatte.