Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Windows-11-Umstieg für Unternehmen: jetzt planen, bevor sich die Kosten verdoppeln
Windows 10 wird seit dem 14. Oktober 2025 nicht mehr regulär unterstützt. Wer seitdem über die Extended Security Updates weiterfährt, zahlt ab dem 13. Oktober 2026 den doppelten Preis je Gerät – und im Jahr darauf noch einmal das Doppelte. Wir nehmen Ihren Gerätebestand auf, sagen Ihnen ehrlich, was Windows 11 schafft und was ersetzt werden muss, und rollen den Umstieg aus, ohne dass jemand einen Arbeitstag verliert.
Was am 13. Oktober 2026 wirklich passiert
Es ist kein Abschalttag. Ihre Rechner starten am 14. Oktober ganz normal, und das ist genau das Problem – nichts zwingt Sie zu handeln, bis es teuer wird. Was tatsächlich passiert: Das erste Jahr der Extended Security Updates läuft aus. Für das zweite Jahr verlangt Microsoft den doppelten Betrag je Gerät, für das dritte noch einmal das Doppelte. Nach drei Jahren ist endgültig Schluss, ein viertes Jahr gibt es nicht.
| Zeitraum | Was gilt | Listenpreis je Gerät |
|---|---|---|
| bis 14.10.2025 | Regulärer Support, Updates kostenlos | 0 € |
| bis 13.10.2026 | ESU Jahr 1 – nur Sicherheitsupdates | 79 € |
| bis Okt. 2027 | ESU Jahr 2 – nur Sicherheitsupdates | 158 € |
| bis Okt. 2028 | ESU Jahr 3 – letztes Jahr überhaupt | voraussichtlich 316 € |
| ab Okt. 2028 | Keine Updates mehr, kein Programm mehr | nicht verfügbar |
Listenpreise je Gerät und Jahr im deutschen Handel, netto zzgl. MwSt. Der Preis verdoppelt sich in jedem Jahr; für das dritte Jahr liegt noch keine offizielle Liste vor, die Verdopplung ist aber angekündigt. Wer erst im zweiten Jahr einsteigt, muss das erste Jahr nachzahlen – Überspringen ist nicht vorgesehen.
Was Abwarten Ihr Unternehmen kostet
Tragen Sie die Anzahl Ihrer Windows-10-Geräte ein. Die Rechnung zeigt, was die Extended Security Updates kosten, wenn Sie den Umstieg weiter verschieben – für Updates, die keine einzige neue Funktion bringen.
Reine Lizenzkosten für Sicherheitsupdates, netto zzgl. MwSt., ohne den internen Aufwand für eine Plattform, die keine neuen Anwendungen mehr unterstützt. Den Gegenwert – neue Geräte oder eine Umstellung der vorhandenen – rechnen wir Ihnen im Erstgespräch dagegen.
Warum „läuft doch noch" die teuerste Antwort ist
Ein ungepatchtes Betriebssystem ist nicht nur ein technisches Risiko. Es wird schnell zu einem vertraglichen: Cyber-Versicherer fragen im Antrag nach dem Patch-Stand und lehnen im Schadensfall Leistungen ab, wenn Systeme außerhalb des Herstellersupports laufen. NIS2 verlangt ein dokumentiertes Risikomanagement – ein bekannt veraltetes Betriebssystem im Netz ist darin schwer zu begründen. Und Fachanwendungen folgen: Sobald die Hersteller Windows 10 aus der Freigabe nehmen, bekommen Sie für Ihre Kanzlei-, Praxis- oder ERP-Software keine Unterstützung mehr, obwohl das Betriebssystem noch startet.
Dazu kommt ein praktischer Punkt, der oft übersehen wird: Wenn alle gleichzeitig umsteigen, werden Geräte knapp und Termine rar. Wer im September plant, hat die Wahl. Wer im Dezember anruft, nimmt, was lieferbar ist.
Drei Wege aus Windows 10 – und wann welcher passt
| Weg | Passt, wenn | Was zu bedenken ist |
|---|---|---|
| Windows 11 auf vorhandener Hardware | Die Geräte erfüllen die Anforderungen an Prozessor, TPM 2.0 und Secure Boot | Günstigster Weg, braucht aber eine saubere Prüfung je Gerät statt einer Pauschalannahme |
| Geräte ersetzen | Die Hardware ist älter als vier bis fünf Jahre oder erfüllt die Anforderungen nicht | Guter Zeitpunkt, den Austauschzyklus neu zu ordnen, statt in zwei Jahren wieder alles gleichzeitig zu tauschen |
| ESU als Brücke | Eine Fachanwendung ist noch nicht für Windows 11 freigegeben | Nur als befristete Brücke sinnvoll, mit festem Enddatum – der Preis verdoppelt sich jedes Jahr |
In den meisten Unternehmen ist es eine Mischung: ein Teil der Geräte wird umgestellt, ein Teil ersetzt, und für die eine hartnäckige Anwendung läuft eine befristete Brücke. Genau diese Aufteilung ist das Ergebnis der Bestandsaufnahme.
Was wir in der Bestandsaufnahme prüfen
- Jedes Gerät einzeln: Prozessorgeneration, TPM 2.0, Secure Boot, Arbeitsspeicher, Laufwerk, Alter
- Ihre Fachanwendungen: Freigabestatus für Windows 11, Abhängigkeiten, benötigte Versionen
- Peripherie, die gern vergessen wird: Etikettendrucker, Scanner, Waagen, Messgeräte, Kassensysteme
- Server und Netzlaufwerke, damit Profile und Daten beim Wechsel nicht verloren gehen
- Lizenzen: was vorhanden ist, was mitgeht, was neu gebraucht wird
- Das Ergebnis: eine Geräteliste mit Ampel, ein Zeitplan und ein Festpreis
So läuft der Umstieg ab
- Erstgespräch, 30 Minuten. Wir klären Größenordnung, Fachanwendungen und Termindruck. Danach wissen Sie, ob es bei Ihnen eng wird oder nicht.
- Bestandsaufnahme. Wir erfassen die Geräte automatisiert, ohne dass jemand an jedem Arbeitsplatz stehen muss, und liefern die Ampelliste.
- Plan und Festpreis. Welche Geräte werden umgestellt, welche ersetzt, in welcher Reihenfolge, in welchen Wellen, mit welchem Budget.
- Pilot. Wir stellen eine kleine Gruppe um – bewusst mit den Kolleginnen und Kollegen, die die anspruchsvollsten Anwendungen nutzen. Was dort läuft, läuft überall.
- Rollout in Wellen. Neue Geräte kommen vorkonfiguriert, richten sich beim ersten Anmelden selbst ein, Daten und Einstellungen wandern mit. Umgestellt wird abends oder am Wochenende.
- Nacharbeit. Eine Woche erhöhte Aufmerksamkeit im Support, danach Übergang in den Regelbetrieb. Altgeräte werden datenschutzkonform gelöscht und entsorgt.
Drei Sätze, die wir gerade oft hören
„Unsere Rechner sind doch neu."
Dann ist die Umstellung günstig – aber „neu" heißt nicht automatisch „geeignet". Entscheidend sind Prozessorgeneration, TPM 2.0 und Secure Boot. Wir prüfen das je Gerät, statt über den Daumen zu schätzen, und Sie bekommen eine Liste statt einer Vermutung.
„Wir haben dieses Jahr keine Zeit."
Verständlich – nur wird es nicht günstiger. Ab dem 13. Oktober verdoppelt sich der Preis je Gerät, und im Jahr darauf noch einmal. Die Bestandsaufnahme selbst kostet Sie fast keine Zeit, weil sie automatisiert läuft. Danach entscheiden Sie in Ruhe.
„Unsere Software läuft nur unter Windows 10."
Das kommt vor, und dafür gibt es die befristete Brücke. Wichtig ist, dass sie befristet bleibt und ein Enddatum bekommt. Wir klären den Freigabestatus direkt mit dem Hersteller, bevor Sie Geräte bestellen.
Häufige Fragen
Läuft Windows 10 nach dem 13. Oktober 2026 noch?
Ja, die Geräte starten und arbeiten weiter. Es endet lediglich das erste ESU-Jahr. Ohne Verlängerung bekommen die Geräte ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates mehr – technisch unauffällig, in der Risikobewertung aber ein deutlicher Unterschied.
Können wir ESU einfach überspringen und erst 2027 einsteigen?
Nein. Microsoft verlangt bei einem späteren Einstieg die Nachzahlung der vorherigen Jahre. Ein Jahr auszulassen und danach wieder aufzuspringen spart also nichts, sondern verschiebt die Kosten nur.
Wie lange dauert der Umstieg für 50 Arbeitsplätze?
Von der Bestandsaufnahme bis zum letzten umgestellten Gerät rechnen Sie mit vier bis acht Wochen, abhängig von Lieferzeiten und davon, wie viele Geräte ersetzt werden. Der Rollout selbst läuft in Wellen, sodass nie das ganze Haus gleichzeitig betroffen ist.
Müssen wir alle Geräte gleichzeitig tauschen?
Nein, und das ist sogar der Fehler, den wir vermeiden wollen. Wir verteilen den Austausch bewusst so, dass nicht in vier Jahren wieder alles auf einmal fällig wird. Wer die Geräte lieber monatlich statt einmalig bezahlt, schaut sich unseren Managed Workplace an.
Was passiert mit den alten Geräten?
Wir löschen die Datenträger nachweisbar und führen die Geräte der Wiederverwertung oder Entsorgung zu. Sie erhalten darüber eine Bestätigung – relevant für Datenschutz-Dokumentation und Wirtschaftsprüfung.
