Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
IT für Dienstleister: Wenn Ihr Produkt die Arbeitszeit Ihrer Leute ist
In einem Dienstleistungsunternehmen steht die Produktion still, sobald der Laptop steht. Kein Lager, kein Puffer, keine Maschine, die weiterläuft – nur Stunden, die niemand nachholt. Wir betreuen Agenturen, Beratungen, Ingenieurbüros sowie Personal- und Finanzdienstleister in Schwabach, Nürnberg, Weißenburg und Umgebung: mobile Arbeitsplätze, die überall funktionieren, Projektdaten, die auffindbar und geschützt bleiben, und ein Support, der antwortet, bevor der Tag verloren ist.
Warum Dienstleister andere IT-Probleme haben als Produktionsbetriebe
Ein Produktionsbetrieb hat eine Halle, feste Arbeitsplätze und ein Netzwerk, das an einem Ort endet. Bei Ihnen ist das Büro dort, wo gerade jemand sitzt: beim Kunden, im Zug, zu Hause, im Coworking. Die IT muss deshalb an jedem dieser Orte gleich gut und gleich sicher funktionieren – und das ist technisch anspruchsvoller als ein stabiles Firmennetz.
Der Laptop ist die Fabrik
Fällt ein Gerät aus, steht nicht eine Maschine, sondern ein Tagessatz. Bei zwölf Beratern sind zwei Ausfalltage im Monat schnell ein fünfstelliger Betrag im Jahr – nur sieht das niemand, weil es keine Position in der Buchhaltung hat. Ersatzgeräte, vorkonfiguriert und einsatzbereit, sind hier keine Spielerei, sondern Kalkulation.
Projektdaten in vier Ablagen
Angebote im Mailpostfach, Entwürfe auf dem Desktop, die finale Fassung in der Cloud des Kunden, Rechnungen im Buchhaltungsprogramm. Wenn ein Projekt zwei Jahre später wieder aufgemacht wird oder jemand das Haus verlässt, beginnt die Suche. Das kostet Zeit, die niemand abrechnet – und erzeugt Haftungsrisiko, wenn eine Fassung nicht mehr belegbar ist.
Zugänge zu fremden Systemen
Sie arbeiten in den Umgebungen Ihrer Kunden: CMS, Werbekonten, ERP, Bauprojektplattformen, Lohnportale. Diese Zugangsdaten liegen erfahrungsgemäß in Browsern, Tabellen und Chatverläufen. Ein einziges kompromittiertes Konto in Ihrem Haus kann damit mehrere Kundenumgebungen aufmachen – und aus einem Vorfall bei Ihnen wird ein Vorfall bei Ihren Kunden.
Wachstum in Schüben
Ein großes Projekt, drei neue Leute, zwei Freelancer für ein halbes Jahr. IT, die für sechs Personen eingerichtet wurde, trägt das nicht: Lizenzen fehlen, Berechtigungen werden schnell und großzügig gesetzt, und zurückgenommen werden sie selten. Nach zwei Jahren hat die Hälfte des Hauses Zugriff auf alles.
Der Kunde fragt nach Ihrer Sicherheit
Größere Auftraggeber schicken inzwischen Fragebögen: MFA, Backup, Notfallplan, Auftragsverarbeitung, manchmal ein Nachweis nach ISO 27001. Wer darauf nicht antworten kann, fliegt aus der Lieferantenliste – unabhängig davon, wie gut die eigentliche Leistung ist. Über die Lieferkette schlagen auch NIS2-Anforderungen bei Unternehmen auf, die selbst gar nicht betroffen sind.
Was wir für Dienstleistungsunternehmen übernehmen
Arbeitsplätze, die überall funktionieren
Verwaltete Notebooks mit verschlüsselter Festplatte, zentralem Softwarestand und Fernzurücksetzung bei Verlust. Neue Mitarbeitende bekommen ein fertig eingerichtetes Gerät, ausgeschiedene verlieren ihre Zugänge am selben Tag. Als Managed Workplace läuft das pro Arbeitsplatz zum festen Monatsbetrag, inklusive Ersatzgerätekonzept.
Microsoft 365 gehärtet statt im Auslieferungszustand
Microsoft 365 Beratung & Härtung heißt konkret: Mehrfaktor-Anmeldung für alle, Zugriff nur von verwalteten Geräten, Sperre automatischer Weiterleitungen nach außen, saubere Gäste- und Freelancer-Konten mit Ablaufdatum. Dazu ein eigenes Microsoft 365 Backup, denn Microsoft sichert Ihre Postfächer und Dateien nicht gegen Löschung, Fehlbedienung oder Erpressung – das ist Ihre Verantwortung, nicht deren.
Eine Ablage, in der Projekte wiederfindbar sind
Wir bauen mit Ihnen eine Struktur nach Kunde und Projekt statt nach Person, mit Berechtigungen, die zum Projekt gehören und mit ihm enden. Dokumente werden versioniert, Offline-Arbeiten und Synchronisation laufen zuverlässig auch bei schlechter Verbindung. Wo ein Dokumentenmanagement sinnvoller ist als Dateiablage, bringt unsere Schwesterfirma aus der L&S Unternehmensgruppe das mit ein.
Zugangsdaten unter Kontrolle
Ein Kennwortmanager für das ganze Haus, Freigaben nach Projekt statt per Chat, Protokoll darüber, wer wann welchen Kundenzugang genutzt hat. Das beantwortet nebenbei die unangenehmste Frage im Fragebogen Ihrer Auftraggeber – und die Frage, was passiert, wenn jemand geht.
Schutz und Nachweis
Managed Firewall und Endpoint-Schutz, Schwachstellenmanagement mit monatlichem Bericht und Security-Awareness-Schulungen, damit die Phishing-Mail an die Buchhaltung nicht funktioniert. Für Kundenfragebögen und Versicherungsanträge liefern wir die Belege gleich mit – siehe Cyber-Versicherungs-Check.
Erreichbarkeit ohne Anlage im Serverraum
Die Cloud-Telefonanlage nimmt die Durchwahl mit ins Homeoffice und aufs Mobiltelefon, mit einer Nummer nach außen. Für Büros, die zweimal im Jahr umziehen oder Standorte dazunehmen, spart das jedes Mal einen Projekttag.
Support, der in Stunden statt in Tagen antwortet
Bei Priorität 1 – bei Ihnen steht die Arbeit – melden wir uns in unter zwei Stunden und sind bei Bedarf noch am selben Tag vor Ort. Standard-Servicezeit ist Mo–Fr von 8 bis 17 Uhr, darüber hinaus gibt es Rufbereitschaft; für kritische Systeme vereinbaren wir 24/7. Details auf IT-Support & Service.
Vier Ausprägungen, ein gemeinsamer Kern
Die Grundlagen sind bei allen gleich – mobile Geräte, Microsoft 365, Ablage, Zugänge, Backup. Unterschiedlich ist, was obendrauf kommt.
Agenturen: Werbung, Design, Digital
Große Dateien, farbverbindliche Bildschirme, Renderleistung, Zugriff auf Kundensysteme und Werbekonten. Hier zählt der Durchsatz beim Datei-Handling ebenso wie eine saubere Trennung der Kundenzugänge. Rechte an Bild- und Videomaterial über Jahre wiederauffindbar zu halten, ist ein Ablagethema, kein Speicherplatzthema.
Beratungen und Ingenieurbüros
Fachanwendungen für Berechnung, CAD oder Projektsteuerung, häufig mit Lizenzservern und hohem Hardwarebedarf. Dazu Vertraulichkeitsvereinbarungen mit Auftraggebern, die technisch abgebildet werden müssen. Wo Planungsdaten Bauvorhaben betreffen, kommt eine Aufbewahrung über viele Jahre hinzu – mit einem Backup, das auch in fünf Jahren noch lesbar ist.
Personal- und Finanzdienstleister
Bewerberdaten, Lohndaten, Kontoinformationen: personenbezogene Daten in besonders sensibler Form, mit Portalen von Krankenkassen, Banken und Behörden. Verschlüsselter Versand, protokollierter Zugriff, Löschfristen und ein Verarbeitungsverzeichnis gehören hier zum Alltag – bei der Dokumentation arbeiten wir mit CMD Datenschutz & Compliance aus der Gruppe zusammen.
Handwerksnahe Dienstleister
Planung, Aufmaß, Montage, Wartung: Das Büro ist klein, die Mannschaft draußen. Was zählt, sind Tablets, die auf der Baustelle funktionieren, Auftragsdaten, die ohne Empfang verfügbar bleiben, und die Anbindung der Branchensoftware für Angebot, Aufmaß und Rechnung – inklusive E-Rechnung, die ab 2027 beim Ausstellen Pflicht wird.
Wie eine Zusammenarbeit beginnt
- Erstgespräch, 30 Minuten, kostenfrei. Größe, Arbeitsweise, wie viel mobil gearbeitet wird, was gerade nervt. Am Ende steht auch die ehrliche Frage, ob wir zueinander passen.
- Bestandsaufnahme. Geräte, Microsoft 365, Ablage, Zugänge, Sicherungen, Sicherheitsstand – weitgehend automatisiert erfasst, damit es Sie kaum Zeit kostet. Der Aufwand wird nach Umfang abgerechnet. Einen ersten Eindruck bekommen Sie vorab kostenfrei über den IT-Check online.
- Befund. Schriftlich, sortiert nach dringend, wichtig und kann warten. Diesen Befund behalten Sie – auch ohne Auftrag.
- Angebot zum Festpreis. Ein Monatsbetrag, aufgeschlüsselt, mit klarer Angabe, was nicht enthalten ist. Mindestlaufzeit zwölf Monate, Verlängerung um zwölf Monate, Kündigungsfrist drei Monate zum Ende.
- Übernahme im laufenden Betrieb. Umstellungen außerhalb Ihrer Kernzeiten und projektweise, nicht alle Arbeitsplätze an einem Tag. Wie ein Wechsel praktisch abläuft, steht auf IT-Dienstleister wechseln.
Dienstleister, die wir betreuen
Zu unseren Kunden gehören Werbe- und Digitalagenturen, Ingenieur- und Planungsbüros, Beratungsgesellschaften, Personaldienstleister und handwerksnahe Fachbetriebe aus Mittelfranken – von drei bis über hundert Arbeitsplätzen. Namen nennen wir hier bewusst nicht: Viele Kunden möchten nicht öffentlich zeigen, wer ihre IT betreut. Im Erstgespräch stellen wir gern den Kontakt zu einem vergleichbaren Unternehmen her, wenn Sie mit jemandem sprechen möchten, der den Wechsel hinter sich hat.
Häufige Fragen
Wir sind zu acht und arbeiten fast nur in der Cloud. Lohnt sich ein IT-Dienstleister überhaupt?
Gerade dann, weil bei dieser Größe niemand zuständig ist und trotzdem alles von Microsoft 365 und ein paar Laptops abhängt. Der Aufwand liegt dann weniger im Betrieb von Servern als in Konten, Berechtigungen, Geräten und Backup. Häufig starten Unternehmen dieser Größe mit einem Baustein – meist Backup oder Gerätebetreuung – und erweitern später.
Ein Kunde hat uns einen Sicherheitsfragebogen geschickt. Helfen Sie beim Ausfüllen?
Ja. Wir beantworten die technischen Punkte mit Belegen aus Ihrer Umgebung – Stand der Mehrfaktor-Anmeldung, Patchstand, Backup und Wiederherstellungstests, Berechtigungskonzept. Wo etwas fehlt, sagen wir es Ihnen vorher und nicht erst im Fragebogen. Für die rechtlichen und organisatorischen Teile arbeiten wir mit CMD Datenschutz & Compliance zusammen.
Wir arbeiten viel mit Freelancern. Wie bekommen die Zugriff, ohne dass es unsicher wird?
Über Gastkonten mit Ablaufdatum und Zugriff nur auf das jeweilige Projekt, nicht auf die gesamte Ablage. Wenn Freelancer eigene Geräte nutzen, lässt sich der Zugriff auf einen abgesicherten Weg begrenzen, statt Daten auf fremde Rechner zu kopieren. Läuft das Projekt aus, erlischt der Zugang automatisch – das ist der Punkt, der in der Praxis sonst fast immer vergessen wird.
Unsere Leute sind ständig unterwegs. Wie läuft Support, wenn niemand im Büro ist?
Der überwiegende Teil läuft aus der Ferne, direkt auf dem Gerät, unabhängig davon, wo es gerade steht. Bei Priorität 1 melden wir uns in unter zwei Stunden. Ist das Gerät selbst defekt, greift das Ersatzgerätekonzept: ein vorkonfiguriertes Notebook, mit dem am selben oder nächsten Tag weitergearbeitet werden kann.
Was kostet das?
Für Bausteine mit klarem Umfang nennen wir die Preise offen – Cloud-Backup ab 89,90 € im Monat, Managed Firewall ab 99 € im Monat, die Telefonanlage ab 189 € im Monat. Die laufende Betreuung hängt zu stark von Ihrer Umgebung ab, um sie zu pauschalieren: Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie einen Festpreis je Monat statt eines „ab"-Preises, der im Angebot dann doppelt so hoch ist.
