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IT für Produktion in Mittelfranken: Stillstand vermeiden, Netze trennen, Lieferketten-Nachweise liefern

Wenn in der Halle die Steuerung steht, zählt jede Minute. Wir betreuen Produktionsbetriebe, Maschinenbauer und Zulieferer zwischen Nürnberg, Schwabach und Weißenburg – mit getrennten OT- und IT-Netzen, funkstabilem Hallen-WLAN, getestetem Backup und Support, der auch in der Spätschicht erreichbar ist.

Welche IT-Probleme bremsen Produktionsbetriebe am häufigsten?

In den Fertigungsbetrieben, die wir in Mittelfranken kennenlernen, tauchen immer wieder dieselben Muster auf. Nicht, weil jemand nachlässig war – sondern weil die IT über Jahre mit dem Betrieb gewachsen ist, ohne dass jemand die Gesamtsicht hatte.

Büro-IT und Maschinen hängen im selben Netz

Der Steuerungsrechner der CNC-Fräse, der Drucker im Büro und der Laptop des Außendienstlers teilen sich ein flaches Netzwerk. Ein Klick auf eine Phishing-Mail in der Verwaltung kann so bis zur Anlage durchschlagen. Genau dieses Szenario steht hinter den meisten Produktionsausfällen durch Ransomware.

Steuerungsrechner mit alten Betriebssystemen

Windows 7 oder XP an der Maschine sind keine Seltenheit – die Anlage läuft, der Hersteller liefert keine Updates mehr, ein Austausch kostet sechsstellig. Diese Rechner lassen sich nicht patchen, aber sie lassen sich isolieren, überwachen und in ein Notfallkonzept einbinden.

Stillstandskosten, die niemand ausgerechnet hat

Ein Serverausfall im Büro ist ärgerlich. Ein Ausfall der Auftragsverwaltung, der Zeiterfassung oder des Maschinendaten-Servers bedeutet, dass die halbe Belegschaft in der Halle wartet. Viele Betriebe kennen ihre Stillstandskosten pro Stunde nicht – und dimensionieren Backup und Wiederanlauf deshalb zu knapp.

WLAN, das zwischen Regalen und Stahl abreißt

Hallen aus Stahlbeton, Hochregale, Kräne und Schweißanlagen sind für Funk eine schwierige Umgebung. Handscanner verlieren die Verbindung, Tablets an der Linie laden minutenlang, Access Points aus dem Elektromarkt liefern keine belastbare Abdeckung.

Anfragen von OEMs, die niemand beantworten kann

Große Kunden fragen nach Informationssicherheit: Fragebögen, TISAX-Nachweise, NIS2-Erklärungen für die Lieferkette. Wer keine Dokumentation, kein Notfallkonzept und keine belegbaren Schutzmaßnahmen hat, gerät bei der nächsten Lieferantenbewertung ins Hintertreffen.

Was BES für Produktion und Maschinenbau leistet

OT/IT-Trennung mit VLANs und Managed Firewall

Wir segmentieren Ihr Netz: Büro, Server, Maschinen, Gäste, Telefonie und Kameras bekommen eigene VLANs, die Übergänge kontrolliert eine Managed Firewall von Securepoint oder Sophos. Alte Steuerungsrechner landen in einem abgeschotteten Segment, in das nur definierte Verbindungen hineindürfen – Fernwartung des Maschinenherstellers eingeschlossen, aber protokolliert und mit Zwei-Faktor-Anmeldung.

Hallen-WLAN mit Ubiquiti UniFi und Ausleuchtung

Vor der Installation messen wir. Eine WLAN-Ausleuchtung mit Heatmap zeigt, wo Regale und Stahl das Signal schlucken, wo Access Points hin müssen und wie viele. Anschließend betreiben wir das UniFi-Netz zentral, mit eigenen Netzen für Scanner, Maschinen und Besucher.

Backup, Disaster Recovery und Wiederanlaufzeit

Wir legen mit Ihnen fest, wie lange die Produktion ohne welche Systeme auskommt – und bauen danach das Cloud-Backup mit Disaster Recovery in der TERRA Cloud in Deutschland. Unveränderbare Sicherungen, regelmäßige Wiederherstellungstests und zugesicherte Ressourcen für den Notbetrieb gehören dazu, ebenso der schriftliche IT-Notfallplan für den Fall, dass es doch passiert.

Support im Schichtbetrieb

Als Teil unserer Managed IT-Services reagieren wir garantiert in unter 2 Stunden auf Ihr Ticket. Monitoring meldet Störungen an Servern, Firewall und Netz, bevor die Frühschicht sie bemerkt. Die Standardservicezeit ist Mo–Fr von 8 bis 17 Uhr. Für Spät- und Nachtschicht kommt eine Rufbereitschaft hinzu, die wir vertraglich festlegen; für Systeme, an denen die Fertigung hängt, ist eine Betreuung rund um die Uhr möglich. Wenn Sie eine eigene IT-Abteilung haben, ergänzen wir sie im Co-Managed-Modell, statt sie zu ersetzen.

Dokumentation und Awareness

Mit Docusnap dokumentieren wir Netz, Systeme und Abhängigkeiten – die Grundlage für jede Kundenanfrage und jeden Auditor. Securepoint Awareness Training schult Verwaltung und Meister gleichermaßen, denn der Angriff kommt selten über die Maschine, sondern über das Postfach.

Welche Pflichten kommen auf Produktionsbetriebe zu?

NIS2 erfasst neben großen Herstellern auch viele mittlere Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe – etwa Maschinenbau, Elektrotechnik oder Fahrzeugbau ab bestimmten Größenschwellen. Und wer selbst nicht betroffen ist, wird von betroffenen Kunden in die Pflicht genommen: Lieferkettensicherheit ist ausdrücklich Teil der Anforderungen. Unsere NIS2-Beratung klärt die Betroffenheit und setzt die technischen Maßnahmen um.

TISAX wird von Automobilherstellern und deren Zulieferern verlangt. Die Zertifizierung selbst begleitet unsere Schwesterfirma CMD Datenschutz & Compliance als externer Informationssicherheitsbeauftragter; wir liefern die technische Basis – Netztrennung, Zugriffskontrolle, Backup, Protokollierung. Ähnliches gilt für ein ISMS nach ISO 27001.

Cyber-Versicherer fragen inzwischen gezielt nach Netzsegmentierung, MFA und Offline-Backups. Fehlen sie, steigt die Prämie oder der Schutz entfällt. Ob Ihre Police zu Ihrer IT passt, klären Sie mit Ihrem Versicherungsberater – wir liefern dafür den Cyber-Versicherung-Check der technischen Voraussetzungen. Rechtliche Einordnungen treffen wir nicht; prüfen Sie Betroffenheit und Fristen mit Ihrem Rechtsberater.

Wie läuft der Einstieg ab?

  • Erstgespräch (30 Minuten): Wo steht die Produktion, welche Systeme sind kritisch, was fragen Kunden und Versicherer?
  • Bestandsaufnahme vor Ort: Netzstruktur, Steuerungsrechner, Backup-Stand, WLAN-Messung in der Halle – ohne Eingriff in laufende Anlagen.
  • Konzept mit Prioritäten: Was zuerst (meist Netztrennung und Backup), was in Quartal zwei und drei – mit Festpreisen statt Stundenzetteln.
  • Umsetzung außerhalb der Produktionszeit: Umbauten am Netz planen wir in Wartungsfenster, Schichtwechsel oder Betriebsferien.
  • Betrieb mit Monatsreport und Quartals-Roadmap: Sie sehen, was gelaufen ist, was offen ist und was als Nächstes kommt.

Produktionsbetriebe, die auf BES setzen

Wir betreuen Maschinenbauer, Zulieferer und Kunststoffverarbeiter in den Landkreisen Roth, Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach. Die Themen wiederholen sich: Maschinennetze vom Büronetz trennen, ohne die Fertigung anzuhalten, Hallen-WLAN, das zwischen Metallregalen und Kranbahnen trägt, ältere Steuerungen absichern, für die es keine Updates mehr gibt, und eine Wiederanlaufzeit, die zur Schichtplanung passt statt zum Datenblatt. Kundennamen nennen wir nicht – wer bei wem produziert und wer die IT macht, ist im Maschinenbau eine Information, die niemand gern öffentlich hat. Ein Austausch mit einem vergleichbaren Betrieb lässt sich im Erstgespräch arrangieren.

Häufige Fragen

Müssen wir für die Netztrennung die Produktion anhalten?

In der Regel nicht komplett. Wir bauen die neue Struktur parallel auf und schwenken Segment für Segment in vereinbarten Wartungsfenstern um – meist am Wochenende oder zum Schichtwechsel. Die Maschinen selbst bleiben unangetastet, nur ihr Netzanschluss wandert ins richtige VLAN.

Was machen wir mit dem Windows-XP-Rechner an der Anlage?

Behalten, aber isolieren. Der Rechner kommt in ein eigenes Segment ohne Internetzugang, mit genau den Verbindungen, die Steuerung und Datenexport brauchen. Zusätzlich sichern wir ein Abbild des Systems, damit er nach einem Defekt in Stunden statt Wochen wieder läuft.

Unser OEM verlangt einen TISAX-Nachweis. Können Sie das liefern?

Wir liefern die technischen Maßnahmen und ihre Dokumentation. Die Vorbereitung auf die Prüfung und die Rolle des Informationssicherheitsbeauftragten übernimmt unsere Schwesterfirma CMD Datenschutz & Compliance. Ob und in welcher Stufe TISAX für Sie erforderlich ist, klären Sie mit Ihrem Kunden.

Sind Sie auch in der Spätschicht erreichbar?

Unsere Standardservicezeiten und erweiterte Bereitschaften vereinbaren wir vertraglich. Wichtiger als die Hotline ist aber das Monitoring: Die meisten Störungen sehen wir, bevor jemand anruft. Zur Erreichbarkeit: Standard ist Mo–Fr von 8 bis 17 Uhr, für Spät- und Nachtschicht vereinbaren wir eine Rufbereitschaft, und für die Systeme, ohne die die Fertigung steht, ist eine Betreuung rund um die Uhr möglich. Was davon sinnvoll ist, hängt an Ihren Schichtmodellen – das legen wir gemeinsam fest.