Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Co-Managed IT
Co-Managed IT ist ein Betriebsmodell, bei dem sich die interne IT-Abteilung und ein externes Systemhaus die Verantwortung für die Unternehmens-IT teilen. Wer was übernimmt, wird vertraglich klar abgegrenzt.
Was ist Co-Managed IT?
Beim Co-Managed-Modell bleibt die IT-Abteilung im Unternehmen bestehen und behält die strategische Steuerung sowie ausgewählte Aufgaben – häufig Anwendungsbetreuung, ERP, Fachverfahren und Projekte. Das Systemhaus übernimmt definierte Bereiche des Betriebs: Monitoring und Patchmanagement, Firewall und Endpoint-Schutz, Backup und Disaster Recovery, 1st-Level-Support, Urlaubs- und Krankheitsvertretung oder den 2nd- und 3rd-Level-Support für Themen, die intern nicht abgedeckt sind. Beide Seiten arbeiten in einem gemeinsamen Ticketsystem und mit derselben Dokumentation.
Der Unterschied zum reinen Outsourcing: Sie geben nicht die IT ab, sondern nur die Aufgaben, die extern besser, günstiger oder ausfallsicherer erledigt werden.
Warum Co-Managed IT für den Mittelstand relevant ist
Viele Unternehmen mit 50 bis 250 Arbeitsplätzen in Mittelfranken haben ein bis drei IT-Mitarbeitende. Diese kleinen Teams sind mit dem Tagesgeschäft ausgelastet: Passwörter, Drucker, Anwenderfragen. Für Sicherheitsarchitektur, Cloud-Migration oder NIS2-Anforderungen bleibt keine Zeit, und für 24/7-Monitoring oder Spezialwissen zu Firewalls reicht die Teamgröße nicht. Fällt der einzige Administrator aus, steht der Betrieb ohne Vertretung da.
Co-Managed IT löst genau das. Die interne IT konzentriert sich auf das, was nur sie kann – Prozesse, Anwendungen, Nähe zu den Fachabteilungen. Das Systemhaus liefert Skalierung, Spezialwissen und Vertretung. Für die Geschäftsführung bedeutet das weniger Personenrisiko, planbare Kosten für den externen Anteil und eine IT, die auch Sicherheitsanforderungen von Versicherern und Gesetzgebern nachweisbar erfüllt.
Was passiert, wenn nicht? Die IT-Abteilung arbeitet dauerhaft im Notbetrieb, strategische Themen bleiben liegen, und beim Ausfall einer Schlüsselperson fehlt jedes Backup an Wissen.
Was BES daraus macht
Co-Managed ist eines der drei Modelle der IT-Flatrate von BES Systemhaus. Wir legen mit Ihrer IT-Leitung fest, welche Aufgaben bei wem liegen, und halten das in einer Verantwortungsmatrix fest. Typische Bausteine, die wir übernehmen: Managed Firewall, Endpoint-Schutz mit EDR/XDR, Patchmanagement, Monitoring, Cloud-Backup und Disaster Recovery sowie 2nd- und 3rd-Level-Support mit einer Reaktionszeit unter zwei Stunden. Ihre IT erhält Zugriff auf unser Ticketsystem und die Docusnap-Dokumentation. Im Quartalsgespräch entwickeln wir die IT-Roadmap gemeinsam weiter. Alle Details finden Sie unter Co-Managed IT und im Überblick der Managed IT-Services.
Häufige Fragen
Verliert meine IT-Abteilung durch Co-Managed IT an Bedeutung?
Im Gegenteil. Sie wird von Routine entlastet und kann sich auf Themen konzentrieren, die das Geschäft voranbringen. Die strategische Verantwortung bleibt intern.
Wie wird vermieden, dass Aufgaben zwischen den Stühlen landen?
Durch eine schriftliche Verantwortungsmatrix, ein gemeinsames Ticketsystem und regelmäßige Abstimmungen. Jede Aufgabe hat einen klaren Eigentümer.
Kann Co-Managed IT später in eine Vollbetreuung übergehen?
Ja. Wenn etwa der interne Administrator in den Ruhestand geht, lässt sich der Leistungsumfang schrittweise erweitern, ohne Systeme oder Ansprechpartner zu wechseln.
