Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Defender for Business
Microsoft Defender for Business ist der Endpunktschutz mit EDR-Funktionen für Unternehmen bis 300 Nutzer. Er ist in Microsoft 365 Business Premium enthalten und geht deutlich über den kostenlosen Windows Defender hinaus.
Definition
Defender for Business ist eine Sicherheitslösung für Endgeräte, die Angriffe nicht nur anhand bekannter Schadsoftware erkennt, sondern verdächtiges Verhalten auf dem Gerät analysiert – das ist der Kern von EDR, Endpoint Detection and Response. Dazu gehören Schwachstellenbewertung, Angriffsflächenreduzierung, automatische Untersuchung von Vorfällen und die Möglichkeit, ein infiziertes Gerät aus der Ferne vom Netz zu trennen.
Der in Windows enthaltene Defender-Virenschutz ist dagegen ein reiner Antivirus ohne zentrale Verwaltung und ohne Reaktionsmöglichkeiten. Defender for Business nutzt denselben Scanner, ergänzt ihn aber um Verhaltensanalyse, zentrale Konsole und Berichte.
Warum Defender for Business für den Mittelstand relevant ist
Ransomware-Angriffe auf Unternehmen in Mittelfranken laufen selten über eine erkannte Virendatei. Angreifer verschaffen sich per Phishing Zugang, bewegen sich wochenlang unbemerkt im Netz und verschlüsseln dann. Ein klassischer Virenscanner sieht davon nichts. EDR erkennt die Muster – ungewöhnliche Anmeldungen, Werkzeuge, die Administratoren normalerweise nicht nutzen, Massenverschlüsselung – und stoppt sie.
Cyber-Versicherer fragen inzwischen ausdrücklich nach EDR auf allen Endgeräten; ohne diesen Schutz wird die Police teurer oder abgelehnt. Auch die NIS2-Anforderungen an Angriffserkennung lassen sich mit EDR belegen.
Der Vorteil für Unternehmen mit Business Premium: Die Lösung ist bereits lizenziert. Was fehlt, ist die Einrichtung – und jemand, der die Warnungen liest. Eine EDR-Lösung, deren Alarme niemand bearbeitet, ist wenig wert.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus aktiviert und konfiguriert Defender for Business für Kunden mit Business Premium, definiert Richtlinien zur Angriffsflächenreduzierung und bindet die Warnungen in unser Monitoring ein. Warnungen werden von unserem Team bewertet und bearbeitet – innerhalb unserer Reaktionszeit von unter zwei Stunden auf Tickets.
Für Unternehmen mit höheren Anforderungen oder gemischten Umgebungen setzen wir alternativ oder ergänzend die EDR/XDR-Lösungen unserer Partner Sophos und Securepoint ein; welche Lösung passt, hängt von Lizenzsituation, Gerätelandschaft und Schutzbedarf ab – mehr dazu unter Endpoint-Schutz EDR/XDR. Als Teil unserer Managed IT-Services erhalten Sie im Monatsreport den Überblick über Vorfälle und Schwachstellen. Ob Ihr aktueller Endpunktschutz den Versicherern genügt, klärt der Cyber-Versicherungs-Check.
Häufige Fragen
Reicht der kostenlose Windows Defender nicht aus?
Für Privatanwender ja, für Unternehmen nein. Es fehlen zentrale Verwaltung, Verhaltensanalyse, Berichte und die Möglichkeit, auf einen Angriff zu reagieren. Versicherer akzeptieren ihn in der Regel nicht als EDR.
Für welche Unternehmen ist Defender for Business gedacht?
Für Unternehmen bis 300 Nutzer. Größere Unternehmen nutzen Defender for Endpoint in den E3/E5-Plänen oder Lösungen anderer Anbieter.
Brauche ich zusätzlich noch eine Firewall?
Ja. Endpunktschutz und Firewall schützen unterschiedliche Ebenen. Die Managed Firewall kontrolliert den Netzwerkverkehr, EDR das Verhalten auf dem Gerät. Beides zusammen ist der Mindeststandard.
