Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
IaaS, PaaS, SaaS
IaaS, PaaS und SaaS bezeichnen drei Servicemodelle des Cloud Computing. Sie unterscheiden sich darin, wie viel der Anbieter betreibt und wie viel Verantwortung beim Kunden bleibt.
Was bedeuten IaaS, PaaS und SaaS?
IaaS (Infrastructure as a Service) stellt Rechenleistung, Speicher und Netzwerk bereit. Sie mieten virtuelle Server im Rechenzentrum, installieren und betreiben Betriebssystem und Anwendungen aber selbst. Beispiel: Ihr Warenwirtschaftsserver läuft statt im eigenen Serverraum in der TERRA Cloud.
PaaS (Platform as a Service) liefert zusätzlich Betriebssystem, Datenbanken und Laufzeitumgebung. Sie kümmern sich nur um Ihre Anwendung und Daten. Das Modell richtet sich vor allem an Unternehmen, die eigene Software entwickeln oder betreiben.
SaaS (Software as a Service) ist die fertige Anwendung aus der Cloud, nutzbar per Browser oder App. Der Anbieter betreibt alles; Sie verwalten Nutzer und Einstellungen. Beispiele: Microsoft 365, eine Cloud-Telefonanlage, ein Dokumentenmanagementsystem im Abonnement.
| Modell | Anbieter betreibt | Sie verantworten |
|---|---|---|
| IaaS | Hardware, Virtualisierung, Netzwerk | Betriebssystem, Anwendungen, Daten, Backup |
| PaaS | zusätzlich Betriebssystem, Datenbank | Anwendung, Daten |
| SaaS | alles bis zur Anwendung | Nutzer, Konfiguration, Daten |
Warum die Unterscheidung für den Mittelstand relevant ist
Die Modelle entscheiden darüber, welche Aufgaben bei Ihnen bleiben – und welche Risiken. Häufiges Missverständnis: „Es ist in der Cloud, also ist es gesichert.“ Bei IaaS sind Sie für Patches und Backup vollständig selbst zuständig. Bei SaaS wie Microsoft 365 sorgt der Anbieter für den Betrieb der Plattform, nicht aber für die Wiederherstellung Ihrer versehentlich gelöschten oder verschlüsselten Daten. Das Modell der geteilten Verantwortung gilt überall.
Für ein Unternehmen mit 20 bis 250 Arbeitsplätzen in Nürnberg oder Ansbach ist die praktische Frage: Welche Anwendungen brauchen wir, wo laufen sie am sichersten und wirtschaftlichsten, und wer betreibt sie? Meist ergibt sich eine Mischung – Microsoft 365 als SaaS, das ERP auf einem IaaS-Server im deutschen Rechenzentrum, Fachanwendungen vorerst lokal.
Was passiert, wenn nicht? Wer die Verantwortungsgrenzen nicht kennt, hat im Ernstfall kein Backup, keine Patches oder keinen Ansprechpartner – und stellt das erst fest, wenn Daten weg sind.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus plant mit Ihnen, welches Modell zu welcher Anwendung passt, und übernimmt den Betrieb der Anteile, die bei Ihnen verbleiben. Als TERRA Cloud Partner migrieren wir Server als IaaS in ein deutsches Rechenzentrum und betreiben sie inklusive Patchmanagement, Monitoring und Cloud-Backup mit Disaster Recovery. Für SaaS übernehmen wir Einführung und Härtung, etwa im Rahmen der Microsoft 365 Beratung & Härtung, und schließen die Backup-Lücke mit Microsoft 365 Backup & Archivierung. Wer konsequent ohne eigene Server arbeiten möchte, findet im Managed Workplace das passende Betriebsmodell.
Häufige Fragen
Welches Modell ist am günstigsten?
Das hängt von der Anwendung ab. SaaS ist bei Standardsoftware meist am wirtschaftlichsten, IaaS lohnt sich für Fachanwendungen, die es nicht als Cloud-Dienst gibt. Entscheidend sind Gesamtkosten inklusive Betrieb, nicht nur der Mietpreis.
Brauche ich bei SaaS noch ein Backup?
Ja. Der Anbieter sichert seine Plattform, nicht Ihre einzelnen Daten gegen Löschung, Fehler oder Ransomware. Ein separates Backup mit eigener Aufbewahrung ist Standard.
Können wir Anwendungen später zwischen den Modellen verschieben?
Grundsätzlich ja, der Aufwand variiert. Deshalb lohnt eine Cloud-Strategie im Rahmen des Roadmap-Gesprächs, bevor einzelne Entscheidungen fallen.
