Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
ISMS
Ein ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem) ist die Gesamtheit aus Regeln, Prozessen, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen seine Informationssicherheit steuert. Es ist kein Produkt, sondern eine Arbeitsweise.
Was ist ein ISMS?
Ein ISMS beantwortet dauerhaft drei Fragen: Welche Informationen und Systeme sind für uns wichtig? Welche Risiken bedrohen sie? Und was tun wir dagegen – nachweisbar und wiederholbar? Das System umfasst eine Leitlinie der Geschäftsführung, eine Risikoanalyse, einen Maßnahmenkatalog, klare Rollen, Schulungen, regelmäßige Überprüfungen und einen Prozess für Vorfälle und Verbesserungen.
Der bekannteste Rahmen dafür ist die ISO 27001. Daneben gibt es den IT-Grundschutz des BSI und branchenspezifische Ableitungen wie TISAX für die Automobilindustrie. Ein ISMS lässt sich auch ohne Zertifizierung betreiben – wichtig ist, dass es gelebt wird.
Warum ein ISMS für den Mittelstand relevant ist
In vielen Unternehmen zwischen Nürnberg und Weißenburg ist Informationssicherheit Sache einzelner Personen: Der IT-Leiter „weiß, wie es läuft“, die Geschäftsführung vertraut darauf. Fällt diese Person aus oder wechselt sie, fehlt jede Grundlage. Ein ISMS macht Wissen zu dokumentierten Prozessen und schafft Verbindlichkeit.
Der äußere Druck wächst: NIS2 fordert ausdrücklich ein Risikomanagement mit Verantwortung der Geschäftsführung. Cyber-Versicherer fragen nach Prozessen, nicht nur nach Produkten. Großkunden wollen wissen, wie Sie mit Sicherheitsvorfällen umgehen. Ein ISMS beantwortet diese Fragen aus einer Quelle statt in immer neuen Fragebögen.
Was passiert, wenn nicht? Maßnahmen werden punktuell umgesetzt und nicht überprüft. Nach dem ersten Vorfall zeigt sich, dass Backup, Notfallplan und Zuständigkeiten nur auf dem Papier existierten – mit Folgen für Betrieb, Haftung und Versicherungsschutz.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus liefert die technische Basis, auf der ein ISMS aufbaut: Inventar der Systeme, Patch- und Schwachstellenmanagement, Protokollierung, Zugriffskontrolle mit MFA, Backup mit dokumentierten Wiederherstellungstests und Monatsreports, die als Nachweise direkt in Ihre Managementbewertung einfließen. Die organisatorische Seite – Aufbau des ISMS, Risikoanalyse, Richtlinien, interne Audits sowie die Funktion eines externen Informationssicherheitsbeauftragten – übernimmt unsere Schwesterfirma CMD Datenschutz & Compliance. Gemeinsam begleiten wir Sie bis zur Zertifizierung, wie unter ISO 27001 Beratung beschrieben. Wer mit eigener IT-Abteilung arbeitet, kombiniert das ISMS sinnvoll mit Co-Managed IT. Der IT-Notfallplan und die NIS2-Beratung sind typische Einstiegspunkte.
Häufige Fragen
Wie groß muss ein Unternehmen für ein ISMS sein?
Es gibt keine Untergrenze. Ein ISMS skaliert mit dem Unternehmen: Bei 20 Arbeitsplätzen besteht es aus wenigen Dokumenten und klaren Regeln, bei 250 aus einem strukturierten Prozess mit Verantwortlichen je Bereich.
Wie lange dauert der Aufbau eines ISMS?
Rechnen Sie mit sechs bis zwölf Monaten bis zu einem funktionierenden System, abhängig von Ausgangslage und verfügbaren Ressourcen. Die Zertifizierung kommt gegebenenfalls danach.
Brauche ich für ein ISMS spezielle Software?
Nicht zwingend. Viele Unternehmen starten mit strukturierten Dokumenten. Hilfreich sind aber eine IT-Dokumentation wie Docusnap als Systeminventar und ein Ticketsystem für Vorfälle und Maßnahmen.
