Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Cloud-Telefonanlage
Eine Cloud-Telefonanlage ist eine Telefonanlage, die nicht im Serverraum steht, sondern als Dienst aus einem Rechenzentrum betrieben wird. Mitarbeitende telefonieren über Tischtelefon, PC oder Smartphone – im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.
Definition
Eine Cloud-Telefonanlage, auch virtuelle Telefonanlage oder Hosted PBX genannt, stellt alle Funktionen einer klassischen Anlage – Rufnummernverwaltung, Warteschlangen, Weiterleitungen, Voicemail, Konferenzen – als Software in einem Rechenzentrum bereit. Die Verbindung ins Telefonnetz läuft über einen SIP-Trunk, die Endgeräte verbinden sich über das Internet mit der Anlage.
Endgeräte können IP-Tischtelefone, Headsets am PC mit Softphone-App oder Smartphones mit App sein. Eine Durchwahl ist damit nicht mehr an einen Schreibtisch gebunden, sondern an eine Person.
Warum eine Cloud-Telefonanlage für den Mittelstand relevant ist
Viele Betriebe in Mittelfranken telefonieren noch über Anlagen, die vor der ISDN-Abschaltung angeschafft wurden – oft mit Adapterlösungen, deren Ersatzteile knapp werden und für die es keinen Support mehr gibt. Fällt eine solche Anlage aus, dauert die Reparatur Tage und die Firma ist nicht erreichbar.
Die Cloud-Anlage löst mehrere Probleme zugleich. Homeoffice und Außendienst telefonieren unter der Firmennummer, ohne dass private Handynummern an Kunden gehen. Neue Mitarbeitende bekommen in Minuten eine Nebenstelle statt eines Technikertermins. Standorte – etwa Verwaltung in Schwabach und Lager in Roth – arbeiten in einer Anlage mit interner Durchwahl. Und bei einem Internetausfall am Standort leitet die Anlage auf Mobiltelefone um, weil sie selbst weiterläuft.
Kostenseitig ersetzt eine monatliche Gebühr pro Nutzer oder Kanal die Investition in Hardware und Wartungsvertrag. Ob das günstiger ist, hängt vom Einzelfall ab – ein Vergleich über fünf Jahre inklusive Ausfallrisiko ist die richtige Rechengröße.
Zu beachten sind Netzwerkqualität (Priorisierung des Sprachverkehrs), Datenschutz (Standort des Rechenzentrums, Auftragsverarbeitung) und die Integration mit bestehenden Systemen wie CRM oder Microsoft Teams.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus betreibt Cloud-Telefonanlagen auf Basis von 3CX als Managed Service: Wir hosten die Anlage in deutschen Rechenzentren, planen Rufnummern, Warteschlangen und Ansagen mit Ihnen, koordinieren die Portierung, richten Endgeräte und Apps ein und übernehmen Betrieb, Updates und Support. Details zu Leistungsumfang und Ablauf finden Sie auf der Seite Cloud-Telefonanlage 3CX.
Weil Telefonie und Netzwerk zusammenhängen, prüfen wir vorab Internetleitung, Firewall und Switches – als Teil unserer Managed IT-Services oder als einzelnes Projekt. Kunden in Nürnberg, Schwabach und Weißenburg betreuen wir mit Technikern vor Ort.
Häufige Fragen
Was passiert bei einem Internetausfall im Büro?
Die Anlage im Rechenzentrum läuft weiter und leitet eingehende Anrufe nach hinterlegten Regeln um, etwa auf Mobiltelefone oder einen anderen Standort. Mitarbeitende mit Smartphone-App telefonieren über Mobilfunk weiter.
Kann ich meine vorhandenen Telefone weiterverwenden?
IP-Telefone gängiger Hersteller lassen sich meist übernehmen. Analoge oder ISDN-Geräte benötigen Adapter oder werden ersetzt; viele Unternehmen nutzen die Umstellung, um auf Headsets am PC zu wechseln.
Wie lange dauert die Umstellung?
Von der Planung bis zum Betrieb typischerweise vier bis acht Wochen, wobei die Rufnummernportierung den Zeitplan bestimmt. Die eigentliche Umschaltung erfolgt an einem Tag, meist mit Parallelbetrieb der alten Anlage.
