Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
Phishing
Phishing bezeichnet gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Webseiten, mit denen Angreifer Zugangsdaten abgreifen oder Empfänger zu Zahlungen und Klicks verleiten. Es ist der mit Abstand häufigste Ausgangspunkt erfolgreicher Angriffe auf Unternehmen.
Was ist Phishing?
Beim Phishing gibt sich ein Angreifer als vertrauenswürdiger Absender aus – als Microsoft, als Bank, als Paketdienst, als Lieferant oder als der eigene Geschäftsführer. Ziel ist, dass der Empfänger auf einen Link klickt und auf einer gefälschten Anmeldeseite sein Passwort eingibt, einen Anhang mit Schadsoftware öffnet oder eine Überweisung freigibt. Die Nachrichten sind heute sprachlich fehlerfrei und optisch kaum vom Original zu unterscheiden.
Gezielte Varianten heißen Spear-Phishing (auf eine bestimmte Person zugeschnitten) und CEO-Fraud (angebliche Anweisung der Geschäftsleitung, dringend Geld zu überweisen). Phishing erfolgt auch per Telefon, SMS und über Messenger wie Teams.
Warum ist Phishing für den Mittelstand relevant?
Phishing zielt nicht auf Technik, sondern auf Menschen – und funktioniert deshalb unabhängig von der Unternehmensgröße. Ein einziger Klick eines Mitarbeiters in Schwabach oder Nürnberg kann ein Microsoft-365-Konto öffnen, über das Angreifer Rechnungen manipulieren, Kollegen täuschen und Ransomware im Netz platzieren. Schäden durch manipulierte Zahlungen liegen im Mittelstand regelmäßig im fünf- bis sechsstelligen Bereich; ein anschließender Verschlüsselungsangriff kommt hinzu.
Für Geschäftsführer ergibt sich daraus eine doppelte Verantwortung: technische Filter, die den Großteil der Nachrichten abfangen, und Mitarbeiter, die den Rest erkennen. Cyber-Versicherer fragen beides ab – E-Mail-Schutz und regelmäßige Sensibilisierung. NIS2 verlangt Schulungen zur Cybersicherheit ausdrücklich, auch für die Geschäftsleitung selbst.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus schützt auf mehreren Ebenen. Technisch härten wir Microsoft 365 im Rahmen der Microsoft 365 Beratung & Härtung: Anti-Phishing-Richtlinien, Prüfung von Links und Anhängen, Kennzeichnung externer Absender, korrekt eingerichtete Absender-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC), damit niemand in Ihrem Namen versenden kann. MFA und Conditional Access sorgen dafür, dass ein abgefischtes Passwort allein nichts wert ist.
Organisatorisch setzen wir das Securepoint Awareness Training ein – unsere offizielle Lösung für Awareness Training: Mitarbeiter erhalten in regelmäßigen Abständen simulierte Phishing-Mails und kurze Lernmodule; die Ergebnisse zeigen der Geschäftsführung, wo nachgeschult werden muss. Beides ist als Baustein unserer Managed IT-Services buchbar; den Stand Ihrer Maßnahmen prüfen wir im Cyber-Versicherungs-Check.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich eine Phishing-Mail?
Typische Merkmale sind Zeitdruck, ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen, abweichende Absenderadressen hinter bekannten Namen und Links, deren Ziel nicht zur angezeigten Domain passt. Verlassen Sie sich aber nicht allein auf Merkmale – im Zweifel telefonisch rückfragen.
Was tun, wenn ein Mitarbeiter geklickt hat?
Sofort melden – nicht vertuschen. Passwort ändern, Sitzungen beenden, Postfach auf Weiterleitungsregeln prüfen. Bei Kunden von BES übernimmt das der Support innerhalb der zugesagten Reaktionszeit.
Reicht ein Spamfilter?
Nein. Spamfilter erkennen Massenmails, aber keine gezielten, sauber formulierten Nachrichten. Es braucht spezialisierte Anti-Phishing-Funktionen, MFA und geschulte Mitarbeiter.
