Jede Branche hat ihre eigenen Stolpersteine. Wir kennen sie, weil wir sie in der Region täglich sehen.
- ProduktionMaschinennetze trennen, Hallen-WLAN, Wiederanlauf
- LogistikScanner, mehrere Standorte, Erreichbarkeit
- HandelKassensysteme, Filialen, Shop-Anbindung
- ArztpraxenVertraulichkeit belegen, Praxissoftware, TI
- KanzleienRechtssichere Archivierung, Mandantentrennung
- Kommunen & StadtwerkeNIS2, Netztrennung, Nachweise für die Aufsicht
- DienstleisterMobiles Arbeiten, Cloud, Zusammenarbeit
Eigene Leute an drei Standorten in Mittelfranken – deshalb können wir im Notfall denselben Tag zusagen.
Hand in Hand
Alles rund um Ihre IT – aus einer Hand
Von der Leitung im Serverraum bis zur KI im Arbeitsalltag: zwölf Bereiche, für jeden davon eigene Spezialisten. Was BES nicht selbst macht, übernimmt ein Haus der L&S Unternehmensgruppe – abgestimmt, nicht weitergereicht.
VLAN und Netzsegmentierung
Ein VLAN (Virtual Local Area Network) teilt ein physisches Netzwerk in logisch getrennte Bereiche. Netzsegmentierung sorgt dafür, dass ein Angriff auf ein Gerät nicht automatisch das ganze Unternehmen betrifft.
Was ist ein VLAN?
Ein VLAN ist ein virtuelles Netzwerk innerhalb der vorhandenen Verkabelung. Switches kennzeichnen den Datenverkehr mit einer Kennung, sodass Geräte im VLAN „Büro“ nicht direkt mit Geräten im VLAN „Produktion“ oder „Gäste-WLAN“ kommunizieren können – obwohl sie an denselben Switches hängen. Der Verkehr zwischen den Segmenten läuft über die Firewall, die entscheidet, was erlaubt ist.
Netzsegmentierung ist der übergeordnete Begriff: Das Unternehmensnetz wird nach Schutzbedarf in Zonen aufgeteilt, zum Beispiel Arbeitsplätze, Server, Drucker, Telefonie, Maschinen, Kameras, Gäste. Jede Zone erhält nur die Verbindungen, die sie tatsächlich braucht.
Warum ist Netzsegmentierung für den Mittelstand relevant?
In vielen Unternehmen in Mittelfranken befindet sich noch alles in einem einzigen Netz: der Rechner der Buchhaltung, die CNC-Steuerung, der Netzwerkdrucker, das Smartphone des Besuchers im WLAN. Wird ein einzelnes Gerät kompromittiert, kann sich Ransomware ungehindert im gesamten Netz ausbreiten – bis zu Servern und Backups. Segmentierung begrenzt den Schaden auf eine Zone und verschafft Zeit zur Reaktion.
Hinzu kommen Geräte, die sich nicht absichern lassen: Maschinensteuerungen mit veralteten Betriebssystemen, medizinische Geräte, Kameras, Zeiterfassungsterminals. Sie lassen sich nicht updaten, aber isolieren. Cyber-Versicherer fragen deshalb ausdrücklich nach Netzsegmentierung, insbesondere zwischen Büro- und Produktionsnetz. Für NIS2 und ISO 27001 ist sie eine der grundlegenden technischen Maßnahmen, und sie ist Voraussetzung für Zero Trust.
Was BES daraus macht
BES Systemhaus plant und setzt VLAN-Konzepte für Unternehmen mit 10 bis 250 Arbeitsplätzen um. Wir erfassen zunächst mit Docusnap, welche Geräte im Netz sind und wer mit wem kommunizieren muss – häufig die erste vollständige Dokumentation, die ein Unternehmen von seinem Netzwerk erhält. Darauf aufbauend definieren wir Zonen, konfigurieren Switches und WLAN mit Ubiquiti UniFi und setzen die Regeln zwischen den Zonen auf der Managed Firewall um.
Die Umstellung erfolgt schrittweise und ohne Produktionsstillstand. Besonders in der Produktion trennen wir Maschinen- und Büronetz sauber, im Rahmen einer WLAN-Ausleuchtung richten wir getrennte Netze für Mitarbeiter, Gäste und Geräte ein. Ob Ihre bestehende Segmentierung den Anforderungen Ihres Versicherers genügt, klären wir im Cyber-Versicherungs-Check.
Häufige Fragen
Brauche ich neue Hardware für VLANs?
Verwaltbare Switches sind Voraussetzung. Viele Unternehmen haben sie bereits, nutzen die Funktion aber nicht. Einfache, nicht verwaltbare Switches müssen ersetzt werden.
Wie viele Segmente sind sinnvoll?
Für ein typisches mittelständisches Unternehmen reichen meist fünf bis acht Zonen: Arbeitsplätze, Server, Verwaltung der Netzgeräte, Drucker und Peripherie, Telefonie, Gäste, gegebenenfalls Produktion und Kameras. Zu viele Segmente erhöhen den Pflegeaufwand ohne Sicherheitsgewinn.
Merken die Mitarbeiter etwas von der Umstellung?
Bei sauberer Planung nicht. Die benötigten Verbindungen – etwa vom Arbeitsplatz zum Drucker oder zum Server – werden auf der Firewall explizit freigegeben.
