Jan. 1, 2026 | Allgemein

Ratgeber ·

Anforderungen an die IT 2026

2026 steht im Zeichen von Resilienz, Compliance und verantwortungsvoller KI‑Nutzung. Unternehmen müssen nicht nur technische Maßnahmen ergreifen, sondern auch Prozesse, Verantwortlichkeiten und Schulungen anpassen.

Frau im blauen Pullover plant die Woche auf einem Notizblock neben einem Laptop

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Priorisieren

Inventar erstellen; kritische Systeme identifizieren.
Erfassen Sie alle Hardware‑ und Software‑Assets, klassifizieren Sie Systeme nach Kritikalität und dokumentieren Sie Abhängigkeiten. Ein aktuelles Inventar ist die Grundlage für gezielte Schutzmaßnahmen und schnelle Reaktionen im Ernstfall.

Modernisieren

Betriebssysteme und Anwendungen zeitnah migrieren.
Veraltete Systeme erhöhen das Risiko von Sicherheitslücken. Planen Sie Migrationsprojekte mit klaren Meilensteinen, testen Sie Anwendungen in Staging‑Umgebungen und nutzen Sie moderne, unterstützte Plattformen, um langfristig Wartungsaufwand zu reduzieren.

Absichern

MFA, Monitoring und Compliance‑Prozesse stärken.
Multi‑Factor Authentication sollte Standard für alle Zugänge sein. Ergänzen Sie dies durch kontinuierliches Monitoring (EDR/SIEM) und etablieren Sie Compliance‑Workflows, die Nachweisbarkeit und Reporting ermöglichen.

    Planen

    Backup und Redundanzkonzepte sowie Notfallübungen etablieren.
    Definieren Sie Recovery Time Objectives und Recovery Point Objectives, implementieren Sie redundante Architekturen und führen Sie regelmäßige Notfallübungen durch. Dokumentierte Runbooks und Kommunikationspläne verkürzen Wiederanlaufzeiten erheblich.

     

    Nutzen

    KI gezielt einsetzen; Automatisierungspotenziale heben; Governance sicherstellen.
    Identifizieren Sie konkrete Use‑Cases für KI und Automatisierung, die Effizienz und Qualität steigern. Gleichzeitig benötigen Modelle klare Governance: Datenherkunft, Transparenz, Monitoring und regelmäßige Risiko‑Assessments.

     

    Fazit

    Wer 2026 proaktiv handelt — Prioritäten setzt, modernisiert, absichert, plant und KI verantwortungsvoll nutzt — schafft nicht nur Schutz, sondern echte Wettbewerbsvorteile. Starten Sie mit einem überschaubaren Maßnahmenpaket, messen Sie Erfolge und skalieren Sie schrittweise. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und sicheres Jahr 2026.

    Stand: 1. Januar 2026 · BES Systemhaus GmbH, Schwabach · Weißenburg · Nürnberg

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    Warum sind Post-its mit Passwörtern am Monitor ein Sicherheitsrisiko?

    Post-its mit geschriebenen Passwörtern sind für jeden sichtbar, der an Ihrem Schreibtisch vorbeiläuft. Unbefugte Personen – Kollegen, Besucher oder Reinigungspersonal – können die Zugangsdaten problemlos ablesen und missbrauchen. Dies ist eine der häufigsten Ursachen für unbefugten Zugriff auf IT-Systeme in Unternehmen.

    Ich vergesse meine Passwörter ständig. Was kann ich stattdessen tun?

    Nutzen Sie einen Passwort-Manager wie 1Password, Bitwarden, KeePass oder LastPass. Diese Programme speichern Ihre Passwörter verschlüsselt und füllen Login-Felder automatisch aus. Sie müssen sich nur ein starkes Master-Passwort merken. Seriöse Passwort-Manager nutzen moderne Verschlüsselung – wichtig ist nur, dass Sie ein starkes Master-Passwort wählen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.

    Was mache ich, wenn ich bereits ein Post-it mit Passwort am Monitor habe?
    1. Sofort entfernen und vernichten

    2. Passwort ändern – es könnte kompromittiert sein

    3. Passwort-Manager einrichten für die Zukunft

    4. IT-Abteilung informieren, falls es ein berufliches System betrifft

    Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und warum hilft sie?

    Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangt zwei verschiedene Nachweise Ihrer Identität: Ihr Passwort und einen zweiten Faktor wie eine Authentifizierungs-App, einen SMS-Code oder einen Hardware-Token. Selbst wenn jemand Ihr Post-it-Passwort findet, kann er sich nicht ohne den zweiten Faktor anmelden. 2FA ist eine wichtige Sicherheitsebene – nutzen Sie sie überall, wo möglich.